Reisen

Hawaii: Aloha, Keiki

Am anderen Ende der Welt

Auf dem Festland der USA werden Kinder mit „Hi, Kids“ begrüßt, aber hier auf Hawaii, über 4.000 Kilometer von Los Angeles entfernt, werden sie anders willkommen geheißen. Irgendwie schöner, mit mehr Aloha!

Eine riesengroße Sandkiste

Kinder, ob eines oder mehrere, sind „Keiki“. Für sie ist Urlaub auf einer oder mehreren der sechs hawaiiarischen Inseln mindestens genauso spannend und unvergesslich, wie für ihre erwachsenen Familienmitglieder. Freilich, Dreijährige unterscheiden nicht zwischen dem feinen Sandstrand am Three Tablet Beach, der wegen seines flachen Einstiegs und seiner optimalen Schnorchelbedingungen die gesamte Familie glücklich stimmt oder der eigenen Sandkiste im Garten, in der sich mit dem Wasserschlauch auch schnell ein kleines Meer kreieren lässt. Gut, die Schön-Wetter-Aussichten sind ein Argument. Aber dafür gefühlt bis ans andere Ende der Welt fliegen?

Die Antwort ist JAAA

… denn auf O´ahu können sich Keiki im Hula-Tanz üben, kleine Meerjungfrauen, coole Jungs toben sich beim Kindersurfkurs am Waikiki Beach aus und alle sehen bei Kamaka zu, wie seit Generationen eine Ukulele hergestellt wird. Auf der Kuala Ranch treten die Keikis in die großen Fußstapfen der Jurassic Parc Dinos, überhaupt wurden hier wurden zahlreiche Filme gedreht. Ob die Geschichte Hawaiis tatsächlich mit Dinosauriern begann, überprüfen Eltern und ihre Sprösslinge im Bishop Museum. Nach dem Museumsbesuch ist ein Shave Ice (bunte Eiscreme) in Regenbogenfarben ein Muss!

Jede Insel hat ihren ganz eigenen Charakter

Während die Eltern schon beim Anblick der Hawaiianischen Sonnenuntergänge Glückhormone produzieren, muss für die Kids etwas mehr Action dabei sein. Die bekommen sie etwa im Maui Ocean Center oder im Haleakala National Park als Junior Ranger. Vögel beobachten und erkennen zu können, Naturwunder zu entdecken und diese zu schützen, gehören zu dem Programm, für das ein Büchlein im Park ausgegeben wird und Online zum Ausdruck zur Verfügung steht. Ein Ranger Programm bietet auch der Hawaii Volcanoes National Park auf Hawaii Island an.

 

 

Ich bin eine Ananas

Die Fantasie der kleinen Urlauber wird mit einem Blick in den nächtlichen Sternenhimmel besonders angeregt, alle Antworten auf Fragen zum Milky Way und Universum gibt es im ´Imola Astronom Center. Auf dem Kilohona Plantation Estate wird die Fahrt mit dem Zug alle zum Staunen und Lachen bringen, vor allem, wenn man sieht, wie lustig eine Ananas wächst. Nicht ausgelassen werden soll der Poipo Beach, denn dieser trug schon den Titel als bester Strand Amerikas und ist nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren  – speziell Schildkröten und Mönchsrobben – sehr beliebt. Der Urlaub ist dann perfekt, wenn das Keiki auch noch Zuhause im kleinen Aloha-Shirt vor den Eltern steht und zur Shaka-Handbewegung ansetzt. Mehr Aloha geht nicht.

 

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