Gesundheit

„Grippe“-Schutz mit TCM

Die beste Grippeprophylaxe aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Am wichtigsten ist laut TCM-Experten eine optimale Balance von Yin und Yang – also den beiden entgegengesetzen und sich zugleich ergänzenden Kräften.

Yin ist passiv und aufnehmend sowie dunkel, weich und kalt; Yang aktiv und abgebend sowie hell, hart und heiß. Dementsprechend werden in der TCM z.B. bestimmte Organe, aber auch Lebensmittel und Tätigkeiten diesen beiden Polen zugeordnet. Das Ziel: Immer einen guten Ausgleich zwischen Yin und Yang finden, um so die gesunde Lebensenergie zu fördern und das Immunsystem stark zu halten. In der Praxis heißt es: Gute Energie aufnehmen (Essen) und diese Energie gut bewegen (Qi Gong). Denn Krankheiten entstehen laut TCM u.a. durch mangelnden Energieausgleich bzw. durch einen Energiestau in einem (oder mehreren) der Meridiane (12 „Leitbahnen“, in denen die Lebensenergie/Qi fließt, wobei jeder Meridian einem Organsystem zugeordnet ist).

 

Für Erwachsene und Kinder, die im Winter leicht frieren, empfiehlt die TCM zum Frühstück z.B. warmen Hirsebrei mit getrockneten Früchten.

Tipps für den Alltag

Start in den Tag

Menschen, die leicht frieren, sollten im Herbst und Winter in der Früh auf Obstsalat und Müsli mit Joghurt verzichten. Sie wirken kühlend und schwächen. Gleiches gilt für rohes Obst, Orangensaft, und Gemüse wie Paprika oder Tomaten. Statt dessen empfiehlt die TCM z.B. „warmen Hirsebrei“: 100 g Hirse heiß abschwemmen; mit 300 ml Wasser (ev. verdünnter Kompottsaft), klein geschnittenen Trockenfrüchten und 1 TL gehackten Nüssen bei kleiner Flamme ca. 5 bis 10 Min. zugedeckt köcheln lassen – solange, bis die meiste Flüssigkeit verkocht ist. Dann weitere 20 Minuten ausquellen lassen. Mit Zimt, Ingwer und Honig verfeinern.

Ingwer-Brühe

Beim ersten „Anflug“ einer Erkältung kann ein Ingwer-Tee Abhilfe schaffen: Bereiten Sie aus 5 Scheiben Ingwer und 1/2 Liter Wasser (15 Minuten köcheln lassen) einen Tee. Der bringt Sie zum Schwitzen und stärkt Ihre Abwehrkraft.

Akupressur

Im Bereich des Lungen- und Dickdarmmeridians gibt es viele Akupressurpunkte, die unsere Abwehr positiv beeinflussen.
Akupressurpunkt LU-7 (auf dem
Lungen-Meridian): Spreizt man den Daumen  von der Handfläche weg und fährt mit dem Finger vom Daumen Richtung des Handgelenks, so stößt man auf eine Vertiefung. Von dieser Vertiefung aus mit dem Finger einen daumenbreit weiter an der Seite des Armes fahren und man stößt auf einen herausstehenden Knochen. Hier liegt LU-7. Anwendung: bei Kopf- und Nackenschmerzen, Husten, Halsschmerzen, Erkältung.
Akupressurpunkt LI-4 (auf dem Dickdarm-Meridian): Mit einem Finger den Zeigefinger entlang hin zum Handgelenk fahren bis man auf eine Vertiefung trifft, wo sich die Knochen des Daumens und des Zeigefingers treffen. Hier liegt LI-4. Anwendung: wirkt entzündungshemmend, lindert Kopfschmerzen an der Vorderseite des Kopfes, hilft bei Verdauungsproblemen.

Energie-Klatschen

Gegen Kälte-Empfindlichkeit bzw. Frösteln kennt die TCM das sogenannte „Energie-Klatschen“: Mit der Hand von den Fingerspitzen bis zur Schulter, dann Brust und Bauch, Gesäß und Beine bis zu den Knöcheln hinunter und wieder hinauf abklopfen. Eine Vorsorge-Maßnahme übrigens,, die Kindern großen Spaß macht!

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