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von Pia Römer

"Setzen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam fest, wie viel Computer-Spielzeit pro Tag okay ist, und bieten Sie auch Offlinealternativen."

Gaming auf Handy, Konsole & PC

„Minesweeper“, „Moorhuhn“, Triple- A-Blockbuster, Indie-Spiele … Gaming, das Spielen am Computer, ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Dabei ist „Computer“ reine Definitionssache und muss keinen aufgemotzten PC mit Wasserkühlung bedeuten.

Smartphones sind portable Spielekonsolen, und Handygames spielen fast alle. Die Trends geben sich die Klinke in die Hand. Und wenn alle spielen, will Ihr Kind das vermutlich auch.

Die „großen Geschwister“ der Handys sind Spielekonsolen, die auch viele Eltern kennen. Das Spieleangebot ist groß – von Racinggames bis zu Sportprogrammen.
Gaming ist nicht gleich Gaming, und allein durch ein „blutiges“ Spiel wird kein Kind gewalttätig. Im Gegenteil zeigen Studien, dass auch Ego-Shooter, also Schießspiele aus der Ich-Perspektive, eher dem Stressabbau dienen. Doch eine zu intensive Nutzung kann isolieren und den Kontakt mit der Außenwelt verändern.

Setzen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam fest, wie viel Computer-Spielzeit pro Tag okay ist, und bieten Sie auch Offlinealternativen. Bei Handyspielen ist Ihr erwachsener Hausverstand gefragt, das Spiel zusammen mit Ihrem Kind anzuschauen, welche Berechtigungen die Software auf dem Gerät haben will. Sie braucht nicht zwingend Zugriff auf Kamera und Mikrofon und ganz sicher nicht auf das Adressbuch. Im Zweifelsfall einfach mal gemeinsam die Spiele spielen. Machen Sie sich ein Bild von der virtuellen Welt, in der Ihr Kind seine Freizeit verbringen möchte!

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