Erziehung

Erstausstattung Winterbaby – was Sie wirklich brauchen

In den letzten Wochen der Schwangerschaft, wenn der Nestbautrieb einsetzt, wird auch langsam die Erstausstattung fürs Baby komplementiert. Doch was brauchen Sie alles für Ihr Winterbaby?

Winterbaby Erstausstattung

hello familiii gibt Tipps, wie Sie Ihr Winterbaby am besten vor der Kälte schützen, welche Kleidung Sie brauchen und wie Sie Ihr Baby anziehen, wenn Sie mit dem Kinderwagen oder der Trage raus gehen.

Was zählt alles zur Erstausstattung?

Manche Dinge sind ein Muss und dürfen keinesfalls fehlen – auch nicht bei einem Winterbaby: Windeln etwa. Ob Stoffwindeln, Wegwerfwindeln oder Mullwindeln ist dann schon wieder eine schwierigere Entscheidung. Auch ein Kinderwagen und/oder eine Babytrage, eine Wickelkommode und ein Babyphone stellen neben einem Gitterbett oder Beistellbett einen fixen Bestandteil der Erstausstattung dar. Ob Sie allerdings Fläschchen und einen Sterilisator oder Stilleinlagen benötigen, hängt davon ab, ob Sie Ihr Baby stillen möchten oder nicht. Nutzen Sie die Monate der Schwangerschaft, um sich über diese Dinge zu informieren.

Auch passende Kleidung für Körpergröße und Jahreszeit zählt zu den Dingen, die ein Baby unbedingt braucht: Bodys, Hosen, Strumpfhosen, Socken, Westen, Shirts und Kopfbedeckungen in den Größen 56 und 62 sind ein Must-have.

Vergessen Sie nicht: In den ersten Wochen braucht Ihr Baby vor allem einige Basics und auch davon nicht zu viel, denn es wird schnell wachsen. Schauen Sie vielleicht auf Flohmärkten nach gebrauchter Babykleidung, die nicht nur schon frei von Schadstoffen ist, sondern mit Sicherheit nur kurz getragen wurde.

Das brauchen Winterbabys speziell - Checkliste

Wie auch bei Erwachsenen ist bei Winterbabys der Zwiebellook zum Anziehen ideal – setzen Sie daher auf funktionale Kleidung für sich und Ihr Baby:

  • Tragejacke für Sie und Ihr Baby
  • Tragetuch/ Tragehilfe (am besten in Kombination mit einer Trageberatung)
  • Walk-Overall oder Schurwolle-Overall mit Füßlingen und Handschuhen zum Umklappen
  • Babylegs als zusätzlicher Wärmeschutz auf den Beinen oder Wollsocken
  • ev. Heizstrahler für Wickeltisch
  • Lammfellsack für den Kinderwagen – zusätzlich können Sie noch ein Kirschkernkissen erwärmen und in den Fellsack legen
  • Große Stoffwindeln
  • 4-6 Stück Langarm-Bodys aus Merinowolle oder Wolle/Seide, am besten greifen Sie zu Wickelbodys
  • 3-4 Stück Strampler
  • 2-3 Stück Pumphosen
  • 2-3 Stück Wickelshirts
  • 1-2 Stück Babyjäckchen
  • 1-2 Stück Babyhauben als Wolle
  • 2-3 Stück Strumpfhosen aus Merino-Wolle oder Baumwolle
  • 1-2 Schlafsäcke aus Merinowolle, damit sich das Baby nicht freistrampelt und nachts unterkühlt
  • einen warmen Pucksack
  • Fürs Auto: Daunensack für MaxiCosi
  • Winddichte, warme Handschuhe für Sie, rutschfeste Schuhe und/oder Muff für den Kinderwagen
  • Wind- und Wettercreme

Wenn Sie Ihr Baby im Winter tragen möchten, vergessen Sie nicht hat auf festes Schuhwerk mit Spikes!

Das ideale Material bei einem Winterbaby

Kleidungsstücke aus Schurwolle, Merino-Wolle oder aus einem Wolle/-Seide-Gemisch sind ideal, wenn auch in der Handhabung und Reinigung ein wenig aufwändiger. Der Vorteil ist jedoch, dass Wolle eine temperaturregulierende Eigenschaft hat und so auf natürliche Weise wärmt.

Die Anschaffung ist nicht ganz billig, denn Qualität hat ihren Preis – doch der Wiederverkaufswert ist sehr hoch! Vielleicht schauen Sie sich auf Flohmärkten um, ob Sie nicht irgendwo das ein oder andere Schnäppchen ergattern.

Ist meinem Baby nicht zu kalt?

In erster Linie ist es wichtig, dass Sie Ihr Baby warm halten – deswegen ist eine Haube Pflicht, denn gerade am Kopf verlieren Babys die meiste Wärme.

Ob es Ihrem Kind warm genug ist, können Sie übrigens im Nacken testen: Dort sollte es schön warm sein, aber nicht schwitzig-feucht. Sind die Hände kühl, ist es kein Zeichen, dass Ihr Baby friert. Dennoch sollten sie gut geschützt sein.

Am besten reguliert sich die Temperatur, wenn Sie Ihr Kind direkt am Körper tragen. Deswegen können wir das Tragen im Winter nur empfehlen – auch bei Minustemperaturen! Gehen Sie jeden Tag an die frische Luft eine runde Spazieren – das Tageslicht regt zudem die Bildung des Vitamin D an.

Und: Setzen Sie auf das Zwiebelprinzip beim Anziehen – dann fühlt sich Ihr Baby drinnen wie draußen behaglich.

 

Auch wichtig: Der Hautschutz

Da die Haut von Babys fünf Mal dünner als von Erwachsenen ist, ist der Hautschutz besonders wichtig. Schützen Sie das Gesicht Ihres Babys mit einer fetthaltigen Creme vor der Kälte.

Damit die Haut gut atmen kann, sollte die Creme nicht über Nacht auf dem Gesicht bleiben, sondern abgewaschen werden.

Unser Spartipp

Kaufen Sie die meisten Teile der Erstausstattung für Ihr Winterbaby gebraucht. Sie können so wirklich Geld sparen, denn es geht auch anderen Mamas so, dass die ersten Teile fürs Baby nur kurz getragen wurden und damit wie neu sind.

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